Build Diary
Wie Dirk und Katha mit Hermes Agent aus einer WhatsApp-Idee ein echtes Car-Community-MVP bauen.
Stand: 25.06.2026, 16:53 CEST
Dieses Diary dokumentiert den echten Build-Prozess von car-count: von der ersten Idee „Autoquartett im echten Leben“ über Produktentscheidungen, Agenten-Research, mobile UX, Logo, Katha als Host, Upload-Flow, Garage, Entdecken und echte Fahrzeugbilder bis zur öffentlichen Vorschau.
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Ausgangspunkt
Dirk formulierte die Idee bewusst ungeschliffen: Nutzer fotografieren echte Autos, daraus entstehen digitale Quartettkarten, die man speichern, teilen und später gegeneinander antreten lassen kann. Ziel war kein klassisches Pitchdeck, sondern ein schnell testbarer Social-first MVP für TikTok-/Instagram-nahe Car-User.
Produktlinie
- Kernversprechen: digitales Auto-Quartett aus echten Fotos.
- Mobile-first: Galerie oder Kamera, Karte bauen, Story-Bild speichern, teilen.
- Community statt Datenbank: Garage, Entdecken, Fahrer, Builds und Auto-Gruppen.
- Privacy by default: Nutzer werden darauf hingewiesen, Kennzeichen, Gesichter und private Details zu vermeiden.
- Social Proof: echte Beispielautos statt generischer Stock-Optik.
Tag 1 — 23.06.2026
1. Strategische Erstentscheidung
car-count startet nicht als native App und nicht als schweres Backend-Projekt. Die erste Version ist ein Social-first Mobile-Web-MVP: Foto hochladen, Quartettwerte prüfen, Karte generieren, teilen und Interesse messen.
2. Agenten-Team aufgesetzt
Katha hat mit Hermes Agent parallele Workstreams gesteuert: Markt-/Creator-Logik, Produktstruktur, technische MVP-Umsetzung und rechtlich/praktische Einordnung. Wichtig war: nicht nur beraten, sondern direkt bauen.
3. MVP-Workspace erstellt
Der lokale Workspace wurde angelegt, erste Seiten und Artefakte wurden gebaut: Landingpage, Card Builder, rechtliche Basisseiten, öffentliche Vorschau und ZIP-Paket für Weitergabe.
4. Erster Card Builder
Die erste technische Version konnte bereits ein Foto aufnehmen, Werte simulieren, eine Quartettkarte im Canvas erzeugen und ein Story-Bild speichern. Das war der erste Beweis: der Kernloop ist machbar.
Tag 2 — 24.06.2026
1. Aus „7/10“ wurde ein Produkt-Qualitätsproblem
Dirks Feedback war klar: Der Stand funktionierte, aber fühlte sich noch nicht wie eine 10/10 an. Fehlend waren Logo, stärkerer Carfluencer-Stil, sichtbare Persona, echtere Bilder und ein glaubwürdiger Community-Vibe.
2. Logo und visuelle Richtung
car-count bekam ein eigenes Logo und eine klarere Markenwelt: dunkler Asphalt, kräftige Kontraste, Quartett-/Gaming-Anmutung, aber weiterhin simpel genug für schnelle mobile Tests.
3. Katha als öffentliches Gesicht
Katha wurde als Host sichtbar integriert: nicht als kaltes AI-Feature, sondern als freundliches Gesicht der Challenge. Der Effekt: Die Seite wirkt weniger wie ein Tool und mehr wie eine geführte Community-Aktion.
4. UX-Begriffe geschärft
Der Begriff „Crew“ wurde aus der User-UX entfernt, weil er im deutschen Kontext schnell bemüht wirken kann. Stattdessen verwendet car-count jetzt Garage, Community, Entdecken, Fahrer, Builds und Auto-Gruppen.
5. Garage und Account-Funnel
Die Garage wurde als nächster logischer Schritt sichtbar: Karten lokal speichern, Handle reservieren, später Social Login. Damit ist klar, warum Nutzer nach dem ersten Card Build wiederkommen sollen.
Tag 3 — 25.06.2026
1. Echte Fahrzeugbilder eingebaut
Die Landingpage bekam echte Beispielkarten mit mehreren Ansichten: Porsche 911 GT3 Touring, BMW M2 und Polestar 2. Der wichtige Schritt: Die Karten zeigen nicht nur Platzhalter, sondern echte Autos mit Front-/Heck- bzw. Seiten-/Heck-Ansicht.
2. Kennzeichen redigiert
Alle sichtbaren Kennzeichen in den Beispielbildern wurden redigiert. Für den MVP ist die Redaktion bewusst stark und sicher. Später sollte daraus eine automatische Plate-Detection mit dezenterem Blur oder Plate-Replacement werden.
3. Upload-Flow verbessert
Der Upload wurde stärker auf mobile Nutzung ausgerichtet: Galerie und Kamera sind getrennt, der Upload-Status ist sichtbar, das Foto wird als dominantes Element im Card Builder verwendet und die Share-Actions sind klarer.
4. Quartettlogik geschärft
Die Karten kombinieren klassische Quartettwerte wie PS, Hubraum, Gewicht, 0–100 und Top Speed mit Community-Werten wie Style, Rarity, Hype und CarScore. Damit versteht man schneller: Das ist nicht nur ein Fotofilter, sondern ein Spiel- und Vergleichsformat.
5. Build Diary nachgezogen
Dieses Diary wurde aktualisiert, damit die öffentliche Vorschau nicht nur die App zeigt, sondern auch den Entstehungsprozess dokumentiert. Das ist wichtig, weil car-count selbst gerade ein guter Showcase für agentisches Arbeiten mit Hermes ist.
Was Hermes sichtbar gut macht
Hermes verbindet Strategie und Ausführung. In einem laufenden WhatsApp-Dialog konnte Katha Produktannahmen challengen, Agenten steuern, Dateien ändern, Bilder verarbeiten, Browser-Checks durchführen, einen öffentlichen Link aktualisieren und am Ende ein nutzbares Paket liefern.
Aktueller Stand
- Öffentliche Mobile-Web-Preview läuft.
- Logo und Katha-Host sind integriert.
- Card Builder mit Galerie-/Kamera-Upload ist vorhanden.
- Story-Bild-Download und Share-Texte sind vorbereitet.
- Garage, Handle-Reservierung und Demo-Social-Logins sind sichtbar.
- Entdecken/Search/Community-Schicht ist als Preview angelegt.
- Echte Fahrzeugbeispiele sind eingebaut und redigiert.
Nächste Iteration
- Automatische Kennzeichen-Erkennung und sichere Bildpipeline.
- Echte Authentifizierung für Garage und Handle.
- Backend für gespeicherte Karten, Fahrzeuge und Challenges.
- Creator-/Folierer-/Werkstatt-Partnerlogik für Distribution.
- Mehr echte Karten aus verschiedenen Segmenten: Daily Hero, Tuning Build, JDM, Classic, EV, Supercar.
- Messung: Uploads, generierte Karten, Shares, WhatsApp-Klicks und wiederkehrende Nutzer.
Fazit
car-count ist noch kein fertiges Produkt. Aber es ist nicht mehr nur eine Idee. Es ist ein sichtbarer, testbarer Social-first MVP mit echter Markenrichtung, echtem Upload-Loop und klaren nächsten Schritten. Genau dafür ist Hermes stark: aus losen Gedanken schnell belastbare Artefakte machen.